Keili-Online:Aktuelle Ereignisse 2015

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NEWS 1.7.2015

Brot und Wurst, Weltkrieg 1914-1918, Dank an alle Unterstützer von keili-online

Liebe Freunde und Besucher von keili-online!

Es war einmal in einem Gebirgsdorf des schönen Erzgebirges, da sollte der Bürgermeister gewählt werden. Und so wurden Vorbereitungen für die Wahl getroffen. Man bestimmte ein Zimmer der Dorfschule als Wahllokal. Es war ein schönes Zimmer, gleich unten neben dem Eingang. Der Raum diente ansonsten dem Politik- und Geschichtsunterricht und man unterzog es einer Prüfung, denn an den Wänden prangten die Bilder von Untertanen, des Königs, Flaggen und Karten. Schließlich sollte ja die Wahl nicht beeinflusst sein und als die Revision abgeschlossen war, konnte an einem wunderschönen Sonntag gewählt werden. Das Wahlergebnis war überzeugend ein Votum der Untertanen für den alten Bürgermeister, der gute Arbeit in den letzten Jahren geleistet hatte. Aber ein böses und gehässiges Rumpelstielzchen fand ein paar wenige Bürger, die während der Abstimmung ein auf Leinwand gemaltes Bild des Amtsinhabers gesehen haben wollten. Das durfte natürlich nicht sein, hätte es doch das Abstimmungsverhalten der Dörfler beeinflusst. Schnell machte sich Rumpelstielzchen an eine Unterschriftensammlung. Und siehe da, es fanden sich Wähler, die beschwören konnten, dass ein oben genanntes Bild den Wahlgang manipuliert hatte. Im Nu kam es zum Bilderstreit im Dorf. Das ganze Land stand vor dem Abgrund. Es gab sogar ein Pressefoto, auf dem der Nagel zu sehen war, an dem das Bild hing. Aber es kam ans Licht, dass der Lehrer des Zimmers der Dorfschule vor Jahren dort ein Foto hatte hängen, auf dem seine Klasse, die er sehr liebte, abgebildet war. Und nun wurde dem Manne die Presse des Königreiches in sein Zimmer geschickt und er durfte sich outen. Natürlich konnten unzählige große und kleine Lernende bestätigen, dass sie am besagten Nagel in der Wand noch nie ein Bild des Bürgermeisters des Gebirgsdorfes gesehen hatten. Da wurde das Rumpelmännchen sehr wütend, es schüttelte sich und tobte: „Das kann doch nicht wahr sein. Das hat Euch wohl der Teufel gesagt!“ Und es wütete so sehr, dass es zerplatzte und dann klebten seine Überreste am Rasen vor dem Rathaus, in dem der alte und neue Bürgermeister wieder regierte. Wir gratulieren ihm jetzt zur Wiederwahl und wünschen ihm alles Gute und möge er ein guter Freund all seiner Untertanen sein!!!
Ich wünsche unseren Freunden von keili-online schöne Sommerferien bzw. ein paar schöne Urlaubstage auch im Namen von Roy Freytag und Jörg Krüger aus Frauenstein. Bis dann.

P.S.: Sollten Ähnlichkeiten meines Märchens mit dem realen Leben vorkommen, so wäre dies beschämend für die Kultur des christlichen Abendlandes und außerdem reiner Zufall, oder?!

Euer und Ihr Thomas Keilhack

NEWS 15.6.2015

EK II-Infanteriesturmabzeichen-Verwundetenabzeichen-Träger

Liebe Freunde von keili-online!

Am 5.6. besuchte uns Johannes Kneifel, ehemaliger Skinhead und Gewalttäter in beiden 9. Klassen. Er stammt aus Niedersachsen und hat Theologie studiert. Bewundernswert ist sein Mut, offen vor uns zu reden, immerhin hat er einen Menschen auf dem Gewissen. Man sieht ihm seine Vergangenheit nicht an, er war Neonazi und in der rechten Szene. Dass er aus einer problembehafteten Familie kommt, war zu vermuten, seine Familie hat ihm einiges vorenthalten, was ihn anfällig für die Nazis machte. Diese sprachen ihn an und er konnte in ihren Reihen spüren, dass er etwas wert sei, Kameradschaft kommt immer gut. Die Parolen von den Rechten werden regelrecht eingetrichtert und dann verinnerlicht, man glaubt, dass man bei den Guten ist und dass Deutschland von der Demokratie befreit werden muss. So bedeutet es eben, dass im Kampf nur die Starken überleben, eine Ideologie aus längst vergangenen Zeiten, es ist halt Sozialdarwinismus. Es heißt: entweder siegen oder sterben, genau das, was Hitler gelebt hat, indem er das deutsche Volk als zu schwach hielt zum Schluss des Irrsinns. Kneifel war ein Bilderbuchskinhead, der genau dem Klischee der neunziger Jahre entsprach, so z.B. trug er Stahlkappenstiefel, mit denen man so richtig zutreten kann. Er ist Jahrgang 1982 und hat bei den Nazis seinen „Beitrag“ geleistet. Er sprach davon, dass er einem Freund geholfen hat, jemanden zu verprügeln, doch die ausgeteilten Schläge oder Tritte müssen enorm gewesen sein. Kurz danach wurde er verhaftet und sollte dem Haftrichter vorgeführt werden. Rechnen tat er mit „versuchtem Totschlag“, doch als es dann soweit war, bekam er gesagt, dass es „TOTSCHLAG“ war, der Andere ist an der Gewalt verstorben. Kneifel musste in den Knast, für ihn galt noch das Jugendstrafrecht, aber Knast heißt eben Knast. Er bekam gesagt, dass er nach der Entlassung nie wieder auf die Beine kommen würde und er galt sowohl als hochintelligent als auch als hochgefährlich, was ihn in Isolationshaft brachte. Es ist nicht sehr verwunderlich, dass er Suizidgedanken hegte, seine „Kameraden“ verrieten ihn und ließen ihn fallen wie eine heiße Kartoffel!!! Jedenfalls bekam er hinter Gittern Kontakt zum Christentum und zum Glauben, der für jeden Menschen Vergebung der Sünden im Gepäck hat, wenn er vor Gott bereut. Kneifel ließ den Herrn in sein Herz und konnte so einen Neuanfang machen. Sicherlich kann man sich nun bis aufs Messer streiten, ob das alles so gut ist, denkt man an die Sicht der Dinge bei den Angehörigen des Opfers, aber ich persönlich glaube an die Vergebung von Sünden und an die Tatsache, dass niemand frei von Schuld ist. Wie heißt es so schön:“Wer frei von Schuld ist, werfe den ersten Stein“.........Wie auch immer, mir hat die Geschichte von Johannes Kneifel imponiert und auch meine Schüler, die ich in Geschichte und Gemeinschaftskunde unterrichte, waren schwer beeindruckt, das merkte man an ihren Fragen, die sie ihm stellten. Vielen Dank noch einmal an Johannes für den Mut und die Aufrichtigkeit, mit der er uns gegenüber stand. Ja, und dann ist diese Woche am 18.6. der 200. Jahrestag der Schlacht von Waterloo, der Schlacht, die die letzte des Kaisers Napoleon war. Das war das Ende einer aufregenden Epoche, man verbannte nun den genialen Feldherren auf St. Helena im Südatlantik, wo er 1821 starb. Ich will mich auch wieder bedanken bei allen, die zur Homepage beigetragen haben. So erhielt ich ein Foto eines Soldaten der Wehrmacht, der beim Fotografen war und seine Uniform zieren 3 Auszeichnungen: das Verwundetenabzeichen in schwarz, das Infanteriesturmabzeichen und das Eiserne Kreuz s. Ordensband.

Mauzi sowie Ihr und Euer Thomas Keilhack

Mauzi hat Stubenarrest bekommen...

Diskussion

NEWS 4.5.2015

Aufruf an das deutsche Volk, 2.5.1945

Liebe Besucher von keili-online!

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Genau 70 Jahre ist es jetzt her, dass die Wehrmacht bedingungslos kapitulieren musste. Das ist der Grund, warum am 9.5. auf dem Roten Platz in Moskau die Russen ihre Siegesparade abhalten. Darüber mokiert sich der Westen, aber es ist beeindruckend, wenn tausende russischer Soldaten ihr „Urrääh“ schreien. Die Russen haben mit enormen Blutzoll den Sieg über Hitler bezahlt. Die entscheidenden Schlachten haben SIE gewonnen, dagegen erscheint die Landung in der Normandie geradezu als harmlos, obwohl auch sie wichtig war. Vergessen wir nicht, der Sieg der Nazis war zum Greifen nah, denkt man an die gewaltigen Kesselschlachten 1941, das Eingreifen der Sibirier im Dezember 1941 vor Moskau, an Stalingrad 1942/1943 oder an die Abwehr des deutschen Angriffes bei Kursk 1943. Die Russen haben einen großen Sieg in einem Krieg errungen, der ihnen auferzwungen wurde, ja, sie dürfen zu Recht ihre Siegesparade abhalten, ohne sie hätten die westlichen Alliierten blass ausgesehen und deren Demokratie dürfte in Gefahr gewesen sein. Nun hat der Mai Einzug gehalten, vor 70 Jahren muss herrlichstes Wetter gewesen sein, als der Krieg zu Ende war und genau jene Russen einmarschierten und Rache an den Verlierern nahmen. Möge sich so etwas nie wiederholen, nie wieder Krieg, Gewaltherrschaft und Verbrechen von Diktatoren! Kommen Sie alle gut durch den Frühling!

Ihr und Euer Thomas Keilhack

P.S.: Es gibt etliche neue Einfügungen, z.B. bei Weltkrieg 1939-1945, dank des Kriegstagebuchs von Familie Helmert sowie von Jörg Krüger aus Frauenstein. Danke für alles!!!

http://www.youtube.com/watch?v=RVC5LaQxvoE

Der Führer spricht, 1939

Diskussion

NEWS 30.3.2015

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Liebe Freunde von keili-online!

Am 1.4. hat Otto von Bismarck seinen 200. Geburtstag, geboren wurde er 1815, als Napoleon seine letzte Schlacht bei Waterloo schlug. In die Geschichte ist dieser Mann als „eiserner Kanzler“ und als „Lotse“ des Reichs, das er 1871 mit Blut und Eisen schmiedete, eingegangen. Deutschland hat ihm viel zu verdanken: neben der deutschen Einheit die Sozialgesetzgebung und eine kluge Bündnispolitik, um uns vor einem Zweifrontenkrieg zu schützen. Von ihm kommt auch die Flagge in den Farben schwarz-weiß-rot.

Bismarck steht zentral in weißer Uniform am Tag der Kaiserproklamation in Versailles am 18.1.1871

Und dann steht da Ostern vor der Tür, das Fest von der Auferstehung des Herrn. In einem uralten Lesebuch habe ich folgendes Gedicht gefunden, das mir sehr gefallen hat:

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Osterlied

„Osternacht, Osternacht,
hast der Welt das Licht gebracht!
Da aus blut´gen Grabgewanden
in der Früh´ der Herr erstanden,
glühst du auf in Morgenpracht,
Osternacht, Osternacht!

Ostertag, Ostertag,
wecke, was im Grabe lag!
Blumen sprossen, Quellen springen,
Kinder jubeln, Engel singen;
jauchze, was noch jauchzen mag:
Ostertag, Ostertag!

Osterlicht, Osterlicht,
das durch trübe Wolken  bricht!
Silberschäfchen ziehn im Blauen,
Sonnenschein beglänzt die Auen;
leucht auch mir ins Angesicht,
Osterlicht, Osterlicht!

Ostergrün, Ostergrün,
brich aus tausend Ritzen kühn!
Schnee zerschmilzt in allen Ecken,
goldnes Grün umsäumt die Hecken;
Hoffnung laß auf Gräbern blühn,
Ostergrün, Ostergrün!

Osterluft, Osterluft,
leis gewürzt mit Veilchenduft!
Weckst mit deinem süßen Weben
Greise wieder neu ins Leben,
zauberst Blumen aus der Gruft,
Osterluft, Osterluft!

Osterklang, Osterklang,
Glockenton und Lerchensang!
Schwinge deine Silberflügel
festlich über Thal und Hügel;
tröstend geh die Welt entlang,
Osterklang, Osterklang!

Osterheld, Osterheld,
Siegreich kommst du aus dem Feld;
jauchzend klingt´s in allen Landen:
Christ, der Herr, ist auferstanden;
segnend wandle durch die Welt,
Osterheld, Osterheld!“

- Karl von Gerok

In diesem Sinne wünsche ich allen Konfirmanden ein gesegnetes Fest und für uns alle erbitte ich vom großen Chef schöne Osterferien sowie ein paar sonnenreiche Tage zum Osterfest, möge der Osterhase recht fleißig sein!

Ihr und Euer

Thomas Keilhack, Jörg Krüger und Roy Freytag

Diskussion

NEWS 2.3.2015

Lieber Besucher von keili-online, dieser Tage beeilen sich die Medien damit, die Russen unter der Führung von Putin als kriegslüstern und gefährlich hinzustellen. Ich weiß nicht recht, ob das wirklich so ist, schaut man sich das Gebaren der Supermacht USA an. Wer prangert denn diese an? Sind sie es nicht, die am liebsten Waffen in die Ukraine liefern wollen? Sind sie es nicht, die an den Grenzen zu Russland Drohkulissen aufbauen? All dies ist nicht so ganz einfach. Ich jedenfalls glaube nicht, dass die Russen Krieg wollen. Aber, wie auch immer es sei, ich hoffe darauf, dass Frieden bleibt und ich bitte unseren Herrgott darum, dass wir von der Geißel eines Krieges verschont bleiben mögen. Tauchen Sie mit in die Zeilen eines Gedichtes und Liedes ein, das mir heute in den Sinn kam!

Ihr und Euer Thomas Keilhack

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https://www.youtube.com/watch?v=NDj9-WARwCc

 Jewgeni Jewtuschenko
 Meinst du, die Russen wollen Krieg?
 Meinst du, die Russem wollen Krieg?
 Befrag die Stille, die da schwieg
 im weiten Feld, im Pappelhain,
 Befrag die Birken an dem Rain.
 Dort, wo er liegt in seinem Grab,
 den russischen Soldaten frag!
 Sein Sohn dir drauf Antwort gibt:
 
 Meinst du, die Russen woll’n,
 meinst du, die Russen woll’n,
 meinst du, die Russen wollen Krieg?
 
 Nicht nur fürs eig’ne Vaterland
 fiel der Soldat im Weltenbrand.
 Nein, daß auf Erden jedermann
 in Ruhe schlafen gehen kann.
 Holt euch bei jenem Kämpfer Rat,
 der siegend an die Elbe trat,
 was tief in unsren Herzen blieb:
 
 Meinst du, die Russen woll’n…
 
 Der Kampf hat uns nicht schwach gesehn,
 doch nie mehr möge es geschehn,
 daß Menschenblut, so rot und heiß,
 der bitt’ren Erde werd’ zum Preis.
 Frag Mütter, die seit damals grau,
 befrag doch bitte meine Frau.
 Die Antwort in der Frage liegt:
 
 Meinst du, die Russen woll’n…
 
 Es weiß, wer schmiedet und wer webt,
 es weiß, wer ackert und wer sät -
 ein jedes Volk die Wahrheit sieht:
 Meinst du, die Russen woll’n,
 meinst du, die Russen woll’n,
 meinst du, die Russen wollen Krieg?

(1961)


Diskussion

NEWS 13.02.2015

Winterblick Krumhermersdorf

Lieber Besucher von keili-online, vor genau 70 Jahren machte sich die RAF auf den Weg, um Dresden zu bombardieren. Die Stadt war zu diesem Zeitpunkt nahezu unzerstört und trug den Spitznamen „Reichsluftschutzkeller“. Es kursierten sogar Gerüchte, wonach die Tante von Churchill hier leben würde und dass hier nach dem Krieg das Hauptquartier der Alliierten eingerichtet werden würde. Ich kenne auch die Vermutung, dass Dresden Ziel der 1. Atombombe gewesen wäre. Wie auch immer, gegen 22:13 Uhr fielen die ersten Bomben der Engländer in einem berechneten Mix aus Brand- und Sprengbomben auf unser „Elbflorenz“ und erzeugten den einkalkulierten Feuersturm, gegen den niemand eine Chance hatte. Der 1. Luftangriff von 243 Bombern dauerte gerade einmal 15 Minuten. Was keiner erahnen konnte, war ein 2. Angriff der RAF mit 529 Flugzeugen, der gegen 1:30 Uhr begann. Die anfliegenden Flugzeugbesatzungen konnten bereits aus über 50 Kilometern Entfernung die Brandfackel sehen, die aus der brennenden Stadt schlug. Nach 25 Minuten drehten die Engländer auf Heimatkurs wieder ab, die Hitze spürten auch die Menschen in den Maschinen der Angreifer, wen wundert es also, dass hinterher in der mit Flüchtlingen überfüllten Stadt an der Elbe keine genaue Zahl der Opfer ermittelt werden konnte. Den endgültigen Todesstoß gegenüber Dresden versetzten am 14. Februar 1945 311 amerikanische „fliegende Festungen“. Bei diesen 3 Angriffen fielen 1500 Tonnen Sprengbomben sowie 650.000 Brandbomben, wodurch die Stadt vernichtet wurde. Tagelang wurden die Leichen in Dresden verbrannt und nichts war mehr so wie zuvor. Die Zahl der Opfer wird in der Literatur mit unterschiedlichen Zahlen angegeben, wobei ich bei 35.000 Zivilisten bleibe, die bei diesem Kriegsverbrechen starben. Natürlich darf man nicht vergessen, dass Hitlers Luftwaffe mit dem Bombenterror begann. Ich finde es außerdem auch schlimm, wenn diese Luftkriegstoten instrumentalisiert werden für irgendwelche Ziele, von wem auch immer. Hinzu kommt die Tatsache, dass man Kriegstote sich nicht gegenseitig aufrechnen kann, jeder, der in diesem verdammten Krieg umkam, war auf jeden Fall einer zu viel! Hat denn die Menschheit bis heute keine Lehren von damals gezogen, wenn zur gleichen Zeit, da ich dies schreibe, Bomben in Syrien und der Ukraine fallen? Trotz des düsteren 70. Jahrestags der Zerstörung Dresdens im 2. Weltkrieg wünsche ich Ihnen und Euch allen: Kommt gut durch den Winter, bald schenkt uns der Herr einen neuen Frühling.

Ihr und Euer Thomas Keilhack

Dresden - der so genannte Reichsluftschutzkeller

Diskussion

NEWS 26.1.2015

Liebe Freunde von keili-online,

ich will mich bedanken bei den Mädels der 9a, die ich in Geschichte und Gemeinschaftskunde unterrichte. Zum Tag der offenen Tür haben wir gemeinsam eine Tombola für krebskranke Kinder durchgeführt und 350 € eingenommen. Das kann sich sehen lassen. Danke auch an alle, die Geld gegeben und Lose gekauft haben. Und nun kommen Sie alle gut durch den Winter! Ihr und Euer Thomas Keilhack

P.S.: Danke auch für die vielen guten Gespräche, die Mut machen und die Mitbringsel, z.B. von Gina-Maria!!!

Datei:Hanna und Maria 9a 24.1.2015.JPG
Elisa-Sophie-Hanna und Maria 9a am 24.1.2015 - Danke!!!

NEWS 01.01.2015

Winterlied

1.Rauhe Tage, frische Herzen!
Überall an Tür und Haus
hängt der Frost die starren Kerzen-
ei, was macht ein Bub´sich draus!

2.Rauhe Tage, frohe Kinder!
Nur kein wimmernd Weh und Ach!
Saust der Schneewind, nur geschwinder
sausen wir ihm munter nach.

3.Hei, das ist ein lustig Leben,
blinkt der Schnee und blitzt das Eis;
hart gefroren, blank und eben
ist die Bahn, man fährt sich heiß.

4.Fest nur halte dich, schon fliegen
wir im sturmgeschwinden Schritt;
selbst der Hofhund, vor Vergnügen
bellt und läuft er wacker mit.

Kletke


Liebe Besucher von keili-online,

100 Jahre ist es her, dass das Völkerringen im 1. Weltkrieg schon Monate dauerte und dass sich am Heiligabend Engländer und Deutsche an der Westfront verbrüderten und dass für Stunden die Waffen schwiegen. Stellt Euch vor, es wäre Krieg und keiner geht hin. Wäre das nicht auch eine Vision für 2015? Ich wünsche uns allen ein gesundes neues Jahr und dass der Welt ein großer Waffengang erspart bleibt, denkt man an einen neuen Kalten Krieg und dass Spiel mit dem Feuer der Großmächte. Ich will sagen, dass ich nichts gegen Zuwanderung von Flüchtlingen aus Kriegsländern habe, wogegen ich bin, ist die Tatsache, dass der radikale Islam uns Ungläubigen Gewalt antun will. In diesem Sinne: packen wir 2015 den Stier bei den Hörnern und bemühen uns, Gutes zu tun und lassen sie uns alle Zivilcourage zeigen, wo immer dies möglich ist. Viel Erfolg, Schaffenskraft und Hoffnung auf den Sieg des Guten über das Böse wünscht

Ihr und Euer Thomas Keilhack

P.S.: Gedankt sei allen Schülerinnen und Schülern, die zu keili-online beigetragen haben und Quellenmaterial zur Verfügung gestellt haben, ohne diese Zuarbeit würde es diese Internetpräsenz so nicht geben. Dank an Roy für eine hervorragende Gestaltung und auch Jörg Krüger hat mit seinem Modellbau in Frauenstein geschaffen. Ich hoffe auch für 2015, dass es uns gemeinsam gelingt, das Projekt weiter voranzubringen!!!!!!!!!!!!!!!


Völkerringen 1914