Heute vor

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25 Jahren

Staatswappen der DDR

25 Jahre ist es her, dass die Mauer gefallen ist. Meine Generation ist in der DDR aufgewachsen. Für mich gehörte diese dazu, in der Schule wurde man dementsprechend erzogen, frei nach dem Motto: Der Schutzwall schütze uns vor dem Feind im Westen. Trotz alledem hatte ich eine glückliche Kindheit und die DDR war mein Land, auch an den Mangel konnte man sich gewöhnen. Es ist alles eine Frage der Einstellung, heute, wo alles zu jeder Zeit zu haben ist, macht die Leute auch nicht glücklicher. Der Unterschied ist, heute bin ich frei, kann sagen, was ich will, ohne, dass ich eingesperrt werde. Natürlich werden wir auch heute überwacht und abgehört, vielleicht noch umfassender als durch die Stasi, das hätte zur Wende auch keiner gedacht. Mich stört, dass es die Mauer im Prinzip immer noch gibt, denke ich an die Lohnunterschiede im Land. Warum bekomme ich im Osten für die gleiche Arbeit wie im Westen immer noch weniger Geld? Da ist man doch Deutscher zweiter Klasse, oder sehe ich das zu überspitzt? Jedenfalls habe ich am 9.11.1989 alles von daheim aus erfahren, in den Westen ging es erstmals am 6.12., schon um das Begrüßungsgeld, die 100 DM, zu holen. Nach der Rückkehr aus Westberlin skandierten Leute schon am Leipziger Hauptbahnhof: „Wir sind ein Volk!“ Die Fahnen, mit denen sie rumrannten, hatten kein Staatswappen der DDR mehr, das war rausgeschnitten.........................................................................

70 Jahren

Max Richter

Vor 70 Jahren, d.h. am 27.6.1944, fiel Max Richter aus Frauenstein in Russland. Kurz vorher war er in Frauenstein auf Fronturlaub. Bei der Verbindungsaufnahme zu seiner Einheit wurde er zusammen mit 2 Kameraden schwer verwundet und starb. Sein Kompaniechef schrieb am Tag des Hitlerattentats an meine Oma und dass er sich einer schweren Pflicht entledigen müsse und selbst noch nicht fertig mit diesem Schlage sei. Kameraden haben sein Grab geschaffen. Bis heute ist noch offen, ob man seine sterblichen Überreste findet und umbetten kann auf einen ordentlichen Soldatenfriedhof in fremder Erde. Ehre sei Max Richters Andenken, meinen Opa habe ich dank Adolf Hitler nie kennengelernt, hoffentlich ist es seiner Tochter und meiner Mutti, Brigitte Keilhack, vergönnt, irgendwann mal an seinem Grab zu stehen und seiner zu gedenken!!!

Heute vor 70 Jahren ist mein Opa, Max Richter aus Frauenstein, in Russland gefallen. Ehre seinem Andenken

Opa mit Deutschem Kreuz in Gold

Stauffenberg

Am 20.7.2014 ist es 70 Jahre her, dass Stauffenberg das Bombenattentat auf Hitler verübt hat.
Tatort war die Wolfsschanze, das Führerhauptquartier in Ostpreußen. Geplant war ein Staatsstreich nach dem Tod Hitlers. Was für ein Mut ist das gewesen, wo doch um die 40 Attentate scheiterten oder ausfallen mussten. Eine neue Reichsregierung hätte mit den Alliierten verhandeln können und dann wäre Frieden gemacht worden. An allen Fronten hätten die Waffen schweigen können, Millionen hätten überlebt, viele deutsche Städte wären nicht mehr zerbombt worden und unserem Volk wäre die Stunde 0 erspart gebliebn und das Land nicht geteilt worden, weil es noch andere Deutsche gegeben hätte, die die Tyrannei beseitigten. Nun, Hitler hat leichtverletzt überlebt und blutige Rache genommen, sebst einen Erwin Rommel hat es erwischt, weil es Indizien gab, dass er Bescheid wusste. Stauffenberg selbst rief dem Erschießungskommando die Worte zu:

„Es lebe das heilige Deutschland!“


Warum tötete die Bombe Hitler nicht bzw. scheiterte der Putsch? Folgendes lässt sich dazu aussagen:

  1. Es konnte nur 1 Bombe scharf gemacht werden, obwohl 2 geplant waren...
  2. Die angesetzte Lagebesprechung vor Hitler wurde nicht wie geplant im Bunker veranstaltet, sondern in einer Baracke, d.h. die Druckwelle konnte sich nach allen Seiten ausbreiten und kam nicht zurück, wie es in einem betonierten Raum gewesen wäre. Dort hätte niemand der Anwesenden überlebt...
  3. Ein massiver Eichentisch, über den sich Hitler gebeugt haben muss, minderte die Wirkung des Sprengstoffs...
  4. Die in Berlin angelaufenen Maßnahmen der Verschwörer waren nicht mit letzter Konsequenz durchgeführt...
  5. Hitler war in der Lage, sich persönlich zu melden, um alle davon zu überzeugen, dass er noch lebe...

Alles in allem lässt sich dennoch sagen, dass es gewagt wurde, den Gröfaz zu töten!!!! Den Verschwörern muss an dieser Stelle Respekt und Bewunderung gezollt werden! Wir sollten sie nie vergessen!

100 Jahren

Vor genau 100 Jahren, d.h. am 1.8.1914, begann der 1. Weltkrieg. Kriegsbegeisterte Männer zogen in die Schlacht, um für das Vaterland zu kämpfen. Aus einem schnellen Ende wurde nichts: die Front erstarrte zwischen Nordsee und Schweizer Grenze im Stellungskrieg für Jahre. Stacheldrahthindernisse und Trichterfelder dominierten die Landschaften, in denen die Soldaten verrecken mussten. Ich will ab sofort, wie in meinem Geschichtsunterricht, wichtiger Jahrestage gedenken, die eine Zäsur im Leben der Menschen setzten. Thomas Keilhack im März 2014

Stacheldrahthinernis

So muss denn das Schwert entscheiden........

so muss denn das Schwert entscheiden

Am 28.6.1914 fielen die tödlichen Schüsse von Sarajewo, d.h. vor 100 Jahren wurden die Weichen auf Krieg gestellt, denn nach der Ermordung des österreichisch-ungarischen Thronfolgers Franz Ferdinand sollte Serbien zur Rechenschaft gezogen werden und das ging nur mit Krieg, obwohl ein Ultimatum gestellt worden war. In Bündnistreue billigte das Deutsche Reich diesen Schritt und erklärte Russland am 1.8.1914 den Krieg. Wilhelm II. sprach die magischen Worte: „...so muss denn das Schwert entscheiden...“. Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts nahm ihren Lauf, die Kriegsbegeisterung der Massen überall war riesengroß.