Keili-Online:Aktuelle Ereignisse: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Keili-Online
Zur Navigation springen Zur Suche springen
 
(2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 13: Zeile 13:
 
| __TOC__
 
| __TOC__
 
|}
 
|}
 +
 +
== S.M.S. " Seydlitz " - Die Stichflamme ==
 +
 +
 +
" … Gleichzeitig sehen nun aber die deutschen Schiffe auf ihrem Flaggschiff etwas vor sich gehen, das ihnen den Atem benimmt. Das ganze Hinterschiff ist in eine '''''blaurote Stichflamme '''''gehüllt, die unbeweglich bis zur Höhe der Mastspitzen steht. Der erste Artillerieoffizier des Flaggschiffes, Korv. Kapt. Foerster, schildert seine Eindrücke folgendermaßen ( " Auf See unbesiegt " von E. v. Mantey ):
 +
 +
" Also die Munitionskammern der beiden hinteren Geschütztürme (C und D) in Brand, es konnte sich wohl nur noch um Sekunden handeln, dann waren die Geschosse reif zur Detonation, und dann flog dies Schiff unweigerlich in die Luft. Das war kein schöner Gedanke; also weg mit ihm und zu etwas Verständigerem. Ich hatte bereits Befehl gegeben ' Abteilung III - das ist die Abteilung des Schiffes, in dem diese beiden Türme mit ihren Kammern liegen - '''''fluten '''''' ",
 +
 +
 +
d.h. unter Wasser setzen. Jetzt konnte es nur noch eines für uns geben: '''''schießen, '''''so schnell wir könnten, um nach Möglichkeit auch noch in den letzten Augenblicken etwas zu erreichen. So gab ich denn den Befehl zum '''''Schnellfeuern, '''''und in Zwischenräumen von nur 10 Sekunden flogen '''''schwere und mittlere Salven aus den Geschützmündungen '''''heraus. Mir erzählte später der Kommandant des hinter uns fahrenden Schiffes (Schlachtkreuzer " Moltke ", Kapt. z. S. v. Levetzow), es wäre ein herzzerreißender Anblick gewesen, als aus unserem schönen Schiff plötzlich die '''''riesige Feuersäule '''''herausgeschossen wäre, und er hätte zu seinem Personal gesagt:
 +
 +
" Seht euch noch einmal die gute ' Seydlitz ' an, gleich ist sie weg! " -
 +
 +
und da wären aus dieser '''''Feuersäule '''''die Salven herausgesaust, eins, zwei, drei, als Zeichen des Leben - und Kämpfenwollens, auch angesichts des '''''sicheren Todes. '''''Da hätte er die Mütze vom Kopf gerissen und mit seinen Leuten gerufen:
 +
 +
" Drei Hurras für unsere brave, unvergängliche ' Seydlitz ' ! "
 +
 +
Inzwischen war unser erster Offizier, Korv. Kapt. Hadedorn, mit dem Feuerwerker Müller und Pumpenmeister Hering in die Abteilung III vorgedrungen, da, wo die '''''Ventile '''''zum '''''Unterwassersetzen '''''der Abteilung lagen. Das war eine schwierige Arbeit, denn aus den '''''brennenden Munitionskammern '''''war der '''''giftige Pulverqualm '''''in alle Räume der Abteilung gedrungen, und es herrschte dort bereits eine '''''gewaltige Temperatur. '''''Aber jetzt handelte es sich um die '''''Rettung von Schiff und Besatzung, '''''da waren Pulverqualm und Temperatur Nebensache. Mit '''''Todesverachtung '''''stürzten die drei in die Abteilung zu den Flutventilen; sie hätten sie im Schlaf finden können, so oft war bei den Exerzitien die Lage und Bedienung dieser wichtigen Ventile instruiert worden. In rasender Eile reißen sie ein Ventil nach dem anderen auf, die '''''Handräder sind glühend, die Haut bleibt daran kleben, was schert's? '''''- Das Schiff muß gerettet werden. Halb '''''ohnmächtig '''''kommen sie aus der Abteilung wieder heraus; es ist '''''gelungen, '''''die Munitionskammern sind unter Wasser gesetzt, der Brand unten im Schiff ist '''''gelöscht. '''''Aber oben aus den Türmen schlagen noch '''''helle Flammen, '''''das Holzdeck an den Türmen hat bereits Feuer gefangen und brennt, alles ist in einen undurchdringlichen Qualm gehüllt. Auch diesem Brand wird noch zu Leibe gerückt. Vom Nachbarturm E dringt eine Abteilung unter Lt. z. S. Walter vor; mit Feuerlöschschläuchen geht's oben in den Turm, und nach kurzer Zeit ist auch dort alles gelöscht, so daß nun keine weitere Gefahr mehr droht. Als bei seinem Besuch an Bord ein paar Tage darauf der '''''Kaiser '''''zu dem Lt. z. S. Walter, dem er das '''''Eiserne Kreuz '''''überreichte, freundlich sagte:
 +
 +
" Na, das war wohl sehr warm da in dem Turm? " ,
 +
 +
da antwortete Walter prompt:
 +
 +
'''''" Jawohl, Euer Majestät, mehrere tausend Grad. "'''''
 +
 +
In wenigen Minuten waren über 6000 kg Pulver abgebrannt, und das war nur ein ein kleiner Teil des Gesamtvorrates der beiden Geschütztürme. Unsere Art der Verpackung und Lagerung der Kartuschen, die sorgfältig durchdacht und in vielen Schießversuchen eingehend erprobt war, hatte es verhindert, daß die in Packgefäßen lagernde Munition zur Entzündung gekommen war; das Feuer hatte sich nur auf die im Transport befindlichen und in Bereitschaft liegenden Kartuschen übertragen. Hätte der Gesamtvorrat gebrannt, dann wären wir wohl, wie so manches '''''englische Schiff in gleicher Lage, in die Luft geflogen. '''''… "
 +
 +
Marinearchiv - Der Nordseekrieg - '''''Doggerbank '''''- Skagerrak, Oldenburg, 1931 - 202 S.
 +
 +
 +
:》[[Krieg auf See]] 》" Das Gefecht auf der Doggerbank 24. Januar 1915 "'''''
 +
 +
 +
<div align="center">
 +
<gallery widths="400" heights="400">
 +
File:Seydlitz - Panzersprenggranate.jpg|Panzersprenggranate
 +
File:Seydlitz - Seydlitz - brennt - Heinz Neukirchen - 1982 - Berlin DDR.jpg|Seydlitz - brennt - Heinz Neukirchen - 1982 - Berlin / DDR
 +
File:Seydlitz - Seydlitz - Blücher beschädigt -.jpg|Seydlitz - Blücher beschädigt -
 +
File:Seydlitz - Seydlitz - Marinearchiv - 24.1.1915.jpg|Seydlitz - Marinearchiv - 24.1.1915
 +
File:Seydlitz - Marinearchiv - Gefecht - Doggerbank.jpg|Marinearchiv - Gefecht - Doggerbank
 +
File:Seydlitz - Willy Stöwer - Wikipedia.jpg|Willy Stöwer - Wikipedia
 +
File:Seydlitz - Splitter.jpg|Splitter
 +
File:Seydlitz - Seydlitz - Wikipedia.jpg|Seydlitz - Wikipedia
 +
File:Seydlitz - Rettung.jpg|Rettung
 +
File:Seydlitz - 24.1.1915.jpg|24.1.1915
 +
File:Seydlitz - Seydlitz - Doggerbank.jpg|Seydlitz - Doggerbank
 +
</gallery>
 +
</div>
  
 
== 01.07.2020 Wie ein schützender Engel  ==
 
== 01.07.2020 Wie ein schützender Engel  ==

Aktuelle Version vom 27. Juli 2020, 20:12 Uhr

Archiv 2011 Archiv 2012 Archiv 2013 Archiv 2014 Archiv 2015 Archiv 2016 Archiv 2017 Archiv 2018 Teil 1 Archiv 2018 Teil 2 Archiv 2019

S.M.S. " Seydlitz " - Die Stichflamme

" … Gleichzeitig sehen nun aber die deutschen Schiffe auf ihrem Flaggschiff etwas vor sich gehen, das ihnen den Atem benimmt. Das ganze Hinterschiff ist in eine blaurote Stichflamme gehüllt, die unbeweglich bis zur Höhe der Mastspitzen steht. Der erste Artillerieoffizier des Flaggschiffes, Korv. Kapt. Foerster, schildert seine Eindrücke folgendermaßen ( " Auf See unbesiegt " von E. v. Mantey ):

" Also die Munitionskammern der beiden hinteren Geschütztürme (C und D) in Brand, es konnte sich wohl nur noch um Sekunden handeln, dann waren die Geschosse reif zur Detonation, und dann flog dies Schiff unweigerlich in die Luft. Das war kein schöner Gedanke; also weg mit ihm und zu etwas Verständigerem. Ich hatte bereits Befehl gegeben ' Abteilung III - das ist die Abteilung des Schiffes, in dem diese beiden Türme mit ihren Kammern liegen - fluten ' ",


d.h. unter Wasser setzen. Jetzt konnte es nur noch eines für uns geben: schießen, so schnell wir könnten, um nach Möglichkeit auch noch in den letzten Augenblicken etwas zu erreichen. So gab ich denn den Befehl zum Schnellfeuern, und in Zwischenräumen von nur 10 Sekunden flogen schwere und mittlere Salven aus den Geschützmündungen heraus. Mir erzählte später der Kommandant des hinter uns fahrenden Schiffes (Schlachtkreuzer " Moltke ", Kapt. z. S. v. Levetzow), es wäre ein herzzerreißender Anblick gewesen, als aus unserem schönen Schiff plötzlich die riesige Feuersäule herausgeschossen wäre, und er hätte zu seinem Personal gesagt:

" Seht euch noch einmal die gute ' Seydlitz ' an, gleich ist sie weg! " -

und da wären aus dieser Feuersäule die Salven herausgesaust, eins, zwei, drei, als Zeichen des Leben - und Kämpfenwollens, auch angesichts des sicheren Todes. Da hätte er die Mütze vom Kopf gerissen und mit seinen Leuten gerufen:

" Drei Hurras für unsere brave, unvergängliche ' Seydlitz ' ! "

Inzwischen war unser erster Offizier, Korv. Kapt. Hadedorn, mit dem Feuerwerker Müller und Pumpenmeister Hering in die Abteilung III vorgedrungen, da, wo die Ventile zum Unterwassersetzen der Abteilung lagen. Das war eine schwierige Arbeit, denn aus den brennenden Munitionskammern war der giftige Pulverqualm in alle Räume der Abteilung gedrungen, und es herrschte dort bereits eine gewaltige Temperatur. Aber jetzt handelte es sich um die Rettung von Schiff und Besatzung, da waren Pulverqualm und Temperatur Nebensache. Mit Todesverachtung stürzten die drei in die Abteilung zu den Flutventilen; sie hätten sie im Schlaf finden können, so oft war bei den Exerzitien die Lage und Bedienung dieser wichtigen Ventile instruiert worden. In rasender Eile reißen sie ein Ventil nach dem anderen auf, die Handräder sind glühend, die Haut bleibt daran kleben, was schert's? - Das Schiff muß gerettet werden. Halb ohnmächtig kommen sie aus der Abteilung wieder heraus; es ist gelungen, die Munitionskammern sind unter Wasser gesetzt, der Brand unten im Schiff ist gelöscht. Aber oben aus den Türmen schlagen noch helle Flammen, das Holzdeck an den Türmen hat bereits Feuer gefangen und brennt, alles ist in einen undurchdringlichen Qualm gehüllt. Auch diesem Brand wird noch zu Leibe gerückt. Vom Nachbarturm E dringt eine Abteilung unter Lt. z. S. Walter vor; mit Feuerlöschschläuchen geht's oben in den Turm, und nach kurzer Zeit ist auch dort alles gelöscht, so daß nun keine weitere Gefahr mehr droht. Als bei seinem Besuch an Bord ein paar Tage darauf der Kaiser zu dem Lt. z. S. Walter, dem er das Eiserne Kreuz überreichte, freundlich sagte:

" Na, das war wohl sehr warm da in dem Turm? " ,

da antwortete Walter prompt:

" Jawohl, Euer Majestät, mehrere tausend Grad. "

In wenigen Minuten waren über 6000 kg Pulver abgebrannt, und das war nur ein ein kleiner Teil des Gesamtvorrates der beiden Geschütztürme. Unsere Art der Verpackung und Lagerung der Kartuschen, die sorgfältig durchdacht und in vielen Schießversuchen eingehend erprobt war, hatte es verhindert, daß die in Packgefäßen lagernde Munition zur Entzündung gekommen war; das Feuer hatte sich nur auf die im Transport befindlichen und in Bereitschaft liegenden Kartuschen übertragen. Hätte der Gesamtvorrat gebrannt, dann wären wir wohl, wie so manches englische Schiff in gleicher Lage, in die Luft geflogen. … "

Marinearchiv - Der Nordseekrieg - Doggerbank - Skagerrak, Oldenburg, 1931 - 202 S.


Krieg auf See 》" Das Gefecht auf der Doggerbank 24. Januar 1915 "


01.07.2020 Wie ein schützender Engel

Wie ein schützender Engel auf YouTube

Hab' dich nicht einmal vergessen
Hab' nie mit Wölfen geheult
Bist wie mein Zeuge und Gewissen
Hab' auch so manches bereut
Durch den Wind, durch den Regen
Durch die Lichter der Nacht
Ich fühl', dass du da bist
Ich fühl' deine Macht
Sahst mich weinen, mich lachen
Mich kommen und gehen
Folg' den Spuren im Sand
Und so folg' ich deinem Leben
Denn du bist mein
Mein Dach im Sturm und im Regen
Wie ein schützender Engel
Über all meinen Wegen
Du bist
Du bist bei mir und du bist alles und noch mehr
Deine Hand führte mich sicher
Aus jedem finsteren Tal
Es kam oft anders, doch nie schlimmer
Die Sonne am Berg kam allemal
Wie eine Insel, wie ein Rettungsboot
Wie ein Blaulicht in der größten Not
Vergissmeinnicht, ich schrie, „ist noch wer hier?“
Und deine Stimme sprach: „Ich bin bei dir“
Durch den Wind, durch den Regen
Durch die Lichter der Nacht
Ich fühl', dass du da bist
Ich fühl' deine Macht
Sahst mich weinen, mich lachen
Mich kommen und gehen
Folg' den Spuren im Sand
Und so folg' ich deinem Leben
Denn du bist mein
Mein Dach im Sturm und im Regen
Wie ein schützender Engel
Über all meinen Wegen
Du bist
Du bist bei mir und du bist alles und noch mehr
Und du bleibst mein größter Halt und mein Segel
Trägst so viele Lasten
Mehr kann es nicht geben
Du bist
Du bist einfach das, du bist alles
Was mich unsterblich macht
Denn du bist mein
Mein Dach im Sturm und im Regen
Wie ein schützender Engel
Über all meinen Wegen
Du bist
Du bist bei mir und du bist alles und noch mehr
Denn du bist mein
Mein Dach im Sturm und im Regen
Wie ein schützender Engel
Über all meinen Wegen
Du bist
Du bist bei mir und du bist alles und noch mehr
Und du bleibst mein größter Halt und mein Segel
Trägst so viele Lasten
Mehr kann es nicht geben
Du bist
Du bist einfach das, du bist alles
Was mich unsterblich macht

Quelle: LyricFind & Musik auf YouTube

Songwriter: Philipp Burger

Ein wahnsinnig schönes Lied der Südtiroler Band Frei.Wild mit einem wunderschönem Text. Ich bin schon lange Fan dieser Band. Sie haben bereits viele gute Lieder geschrieben, dieses gehört zu ihren besten Stücken. - Sweetsheep auf Amazon Rezensionen
Philipp Burger hält nach einem Song inne. Artig gibt er sein Statement ab. Rechter Rand? Nix da, völliger Mumpitz. „Da erdreistet man sich, 100.000 Fans der Band in die Nazi-Ecke zu drängen“, sagt er.

Nach dem Lied „Das Land der Vollidioten“ brüllt er „Nazis raus“ ins Mikro. Einige wenige in der Halle wollen den Slogan skandieren. Der Rest verhält sich unschlüssig. Auf die politische Gesinnung der Band angesprochen, beteuern viele Konzertbesucher, dass Frei.Wild-Mögen mit Rechtssein rein gar nichts zu tun habe. Einer sagt: „Die singen doch nur von Freundschaft, Zusammenhalt, von Ehre.“ - www.taz.de
Engel sind in den Lehren der monotheistischen abrahamitischen Religionen des Judentums, Christentums und Islams Geistwesen in (geflügelter) Menschengestalt, die von Gott erschaffen wurden, diesem untergeordnet sind und als dessen Boten zu den Menschen tätig sind. - Wikipedia 
In Deutschland glauben 40 Prozent die Existenz von Engeln (Katholiken 48 %, Protestanten 43 %).

Engel im Christentum:

  • Michael (Schutzpatron - siehe an der siegreichen Schlacht auf der Lechfeld - 10.8.955)
  • Gabriel ( … als Bote Gottes)
  • Raphael ( " Gott hat geheilt " )
  • Uriel ( " mein Licht ist Gott " )

P.S.: Frei.Wild - Sänger verliert fast seiner Finger - in der Hobelmaschine! … Die rechte Hand ist fast komplett bandagiert. - www.bild.de

Das Kirchlein von Loretto

" Das Kirchlein von … " … " Loretto " oder " Frauenstein ".

" Das Kirchlein von Loretto "


" Einst ein Kirchlein, drin geschlagene Herzen

Bei dem Weihrauchduft geweihter Kerzen

Gott den Herrn gesucht in ihrer Not.

Heute Trümmer, weil die Gnadenbilder

Einen Kampf gesehen, wie er wilder

Auf der ganzen Front in Frankreich nicht geloht.


Einst ein Kirchlein, dessen Glockenklänge

Frieden trugen über Kamm und Hänge,

Wenn ein letztes Leuchten auf den Fluren lag.

Heute Trümmer, Nacht und Not und Schrecken -

Nur vereinzelt ein paar rote Blumenflecken,

Wo ein deutsches Herz im Sturmlauf brach.


Joseph Buchhorn (Josef Buchhorn 1875 - 1954) " / Quelle: " Loretto - Schlachten des Weltkrieges " (im Auftrage des Reichsarchivs), dargestellt von Werner Beumelburg - Oldenburg i.O. / Berlin, 1927 - 223 S.


" Schließlich erscheint es auch als Pflicht, heute in einem besonderen Bande (Band 17) den Kämpfern um Loretto wenigstens in einer Darstellung, die ihr Heldentum der Nachwelt überliefert, ein Denkmal zu setzen, nachdem die Franzosen nach dem Kriege im Gedächtnis an ihre Lorettogefallenen einen besonderen Kultus wachgerufen haben. Oberhalb der wieder aufgerichteten Lorettokapelle erhebt sich heute ein Leuchtturm, der wie ein ewiger Stern in steter Umdrehung sein Licht über die Ebene des Artois wirft. Über 70000 Gräber mit Kreuzen in den Farben Frankreichs werden von dem Licht getroffen, weitere 30000 Gefallene ruhen unter dem Leuchtturm, der also auf einem ungeheuren Massengrabe steht. In der Kapelle selber weist ein oberhalb eines von Blumen und Palmen umgebenden Grabsteins angebrachtes Bild - realistischer als ein Totentanz aus dem Mittelalter! - auf den Berg von Skeletten, der hier in der Erde aufgestapelt ist. Im Grunde der Kapelle stehen unter dem Licht von 8 Lampen und einem Kandelaber in vier Reihen 32 große Särge. Aus schwarzem, weiß abgesetzten Ebenholz mit dem Kriegskreuz geschmückt, hat jeder dieser Särge zehn unbekannte französische Soldaten aufgenommen, die angesichts der Lorettokapelle ihr Leben gelassen haben. Der Bischof von Arras, der Schöpfer dieses gewaltigen Erinnerungswerkes, hat die französischen Kämpfer von Loretto in Versen besungen, die sich etwa folgendermaßen in das Deutsche übertragen lassen:


' Nie soll die Nacht verdunkeln Euren Ruhm,

Für den dies Flammenzeichen wachsam brennt.

Sein Licht verkünde Euer Heldentum -

Als neuer Stern am ewigen Firmament. '


Auch ohne äußeres Wahrzeichen sollen diese Worte auch für die deutschen Lorettokämpfer in deutschen Herzen gelten! Dazu möge die nachfolgende Darstellung der Schlacht beitragen!


Potsdam, im Februar 1927.


Soldan, Archivrat und Leiter der Schriftfolge ' Schlachten des Weltkrieges '. "


Dadurch schafften sie die Grundlage für die Machtübernahme Adolf Hitlers. Sie propagieren Hitler als Rächer des deutschen Volkes. Doch ein großer Teil des Volkes wollte die militärische Niederlage Deutschlands nicht akzeptieren. Für die NSDAP und ihren " Führer " war ein guter Zeitpunkt, um ihre Vorstellungen einer Diktatur zu propagieren (siehe an: www.planet-wisse.de / Geschichte). 1933 wurde Hitler zum Reichskanzler berufen. Beumelburg, Soldan und Buchhorn waren zuständig für die gesamte politische und ideologische Ausbildung der deutschen Jugend im Sinne des Nationalsozialismus und zu ihrem Idol … Auf die Siegesmeldungen folgten bald die Todesnachrichten, nach dem Überfall auf die Sowjetunion in immer rascher Folge (Festschrift zum Stadtjubiläum im Juni 2018 von Friedmar Altwein). Adolf Hitler begeht im Bunker unter der Reichskanzlei in Berlin Selbstmord.

" Die Russen kommen! Die Russen kommen! " …


(Josef Buchhorn: Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung war Buchhorn Gau - Amtsleiter für Presse und Kultur im Gau Kurmark und als Referent in der Reichsschrifttumskammer tätig. - Wikipedia; Werner Beumelburg: … feierte er den Nationalsozialismus als " Auferstehung der Masse im Geist des Weltkriegssoldatentums " … - Wikipedia; George Soldan: 1936 wurde er Mitglied der NSDAP … darunter dem " Völkischen Beobachter " … " Soldan gilt als in sowjetischer Kriegsgefangenschaft verschollen und wurde mit dem Datum des 31. Mai 1945 für tot erklärt. " - Wikipedia) !!!!!!!!!!


" Das Kirchlein von Frauenstein "


Der folgende Bericht mit Datum 9. Juni 1945 (75. Jahrestag - 2020), der sich im Archiv des Kirchspiels befindet, wurde von Pfarrer Horst Heinke aus Pretzschendorf verfasst (Friedmar Altwein):


" Frauenstein scheint neben Altenberg am schwersten betroffen zu sein. Es hat nach den harten Kämpfen der ersten Tage 4½ Wochen eine sehr starke Besatzung gehabt, die viele Wohnungen beschlagnahmt und mitunter ganz ausgeraubt hat. Viele Frauen und Mädchen sind belästigt worden. Die Bewohner sind dann zum großen Teil geflüchtet.

Auch das Pfarrhaus war beschlagnahmt, die Wohnung bewohnt ein Major, das Konfirmandenzimmer war Mehlniederlage, das Diakonat Bäckerei. Ein Versuch der Pfarrfrau, die am 2. Tage geflüchtet war, ihre Wohnung zu betreten, misslang. Nun ist vorgestern und gestern der größte Teil der russischen Besatzung abgezogen, die Wohnungen können wieder bezogen werden. Es sieht zumeist wüst aus, im Pfarrhaus allerdings ist der größte Teil der Möbel noch da.

Auch über die Kirche ist eine Weile der Plünderung und sinnlosen Zerstörung ergangen.

(Es ist der einzige mir bekanntgeworde Fall der Entweihung einer Kirche.) Die Teppiche sind verschwunden, ebenso ein großer Teil der Kränze für die Gefallene (Lt. Max Richter), der Taufstein war umgestürzt, der Kronleuchter schwer beschädigt, die Altarbekleidung zerrissen (die Fransen sollen zum Schmuck der Autos gedient haben), das Kruzifix vernichtet, Altarfiguren enthauptet, eine hoch an der Wand stehende Lutherstatue mit harten Gegenständen beworfen, die Orgel - vor allem im Innern - ganz sinnlos zerstört und unbenutzbar gemacht, der ganze Altarraum in unglaublicher Weise beschmutzt und verunreinigt usw. Auch der Friedhof bietet teilweise durch umgestürzte Grabsteine das Bild sinnloser Verwüstung … "


Der FASCHISMUS ist zurück, auf ganzen Sohlen (" So organisieren sich RECHTE Netzwerke "). Bitte seid mutig, steht auf und geht gemeinsam den Weg der Solidarität gegen den HASS sind an Facebook und Internet.


Thomas Keilhack


P.S.: Elitesoldat (Oberstabsfeldwebel) hortet zu Hause Waffen und Sprengstoff - In der Bundeswehr sorgen zwei Rechtsextremismusfälle für Aufsehen. Auf dem Privatgelände eines Soldaten der Elitetruppe KSK in Sachsen hat die Polizei am Mittwoch Waffen, Sprengstoff und Munition sichergestellt. (www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/rechtsextremismus … 14.5.2020) ...

„Wir sind die Fans! Adolf Hitler Hooligans.

Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!

Merkel muss weg!

Komm her, du scheiß Kanacke!

Ausländer raus!

Festung Europa! Macht die Grenzen dicht! (IB Spruch)“ - Identitäre Bewegung: " … und ordnen die Gruppen dem Rechtsextremismus zu. " (siehe an Wikipedia)


" Maitage. - 19. Mai "

" Als in den Abendstunden des 16. Mai Hauptmann Frhr. v. Krane mit seinem I. Batl. Leibgren. - Regt. 8 das F. Batl. unten im rechten Unterabschnitt der 5. Division südlich des Douaumont ablöste, war seine Truppe gleich beim Marsch in Stellung um einige zwanzig Mann verkleinert worden. Die 5. Kompagnie unter Lt. d. Res. Thiemann blieb als Bataillonsreserve im Douaumont. Sie kochte für die drei andern Kompagnien vorn, schleppte in nächtlichen Trupps Wasser aus der Brûleschlucht west im Norden des Forts bis in die vordere Linie und trug die Verpflegung hinunter, wo in behelfsmäßigen Gräben ohne Hindernisse und Unterstände (Weltkrieg 1914 - 1918) die Kampftruppen verstreut lagen. Die Stellung war so jämmerlich, daß man sich zunächst einmal zu ihrem notdürftigsten Ausbau entschloß. Aber das war eine Sysiphusarbeit. Die Kompagnien der zurückgezogenen Bataillone, die zum nächtlichen Schanzen eingeteilt waren, erschienen nur mit ein paar Leuten. Material kam fast überhaupt nicht. Von den Paris aus der Ornes - und der Brûleschlucht Stollenbretter, Drahtrollen und Schraubpfähle stundenweit durch das Feuer schleppen, war eine Anstrengung, die über die Kräfte der jetzt schon stark mitgenommenen Truppe ging. Von Trichter zu Trichter mußten die arbeitenden Trupps flüchten vor den Einschlägen der Granaten. Und wenn sie gegen Morgen abzogen, dann trugen sie ihre Verwundeten mit nach rückwärts, und erreicht war buchstäblich nichts. Der Tag über lagen sie dann in den Schluchten in Erdlöchern und lächerlich schwachen Stollen nördlich des Forts, schützten sich so gut es ging gegen die Feuerüberfälle, nähten ein paar Knöpfe an, rissen ab und zu einen Witz und erzählten sich etwas von daheim. Und wenn die französischen Flieger kamen, zogen sie die Erddecke über die Ohren und schimpften. Vom 18. Mai ab verging jedoch Schimpfen und Witzereißen. Und wenn es für die Bereitschaftsbataillone in der Hassoul - und Brûleschlucht eine ernste Sache war, so war es für die zwei Bataillone südlich und südwestlich 

Douaumont die Hölle.


Gegen Nachmittag begann sich das bisher stets von Pausen unterbrochene Strichfeuer der feindlichen Artillerie wie eine Wolke von Eisen und Rauch auf die vordere Linie zu legen. 

Nicht das Nächstliegende mehr war zu erkennen. Nur ab und zu sah man, wenn sich die Schwaden etwas verzogen, rückwärts auf dem Fort haushohe Qualmfontänen aufsteigen. Die Nacht brachte keine Unterbrechung. An Trichter und Grabenstücke geklammert lagen die Kompagnien fast schutzlos dem Feuer ausgeliefert. 


Am frühen Morgen des 19. Mai blies der Franzose dicke träge weiße CHLORWOLKEN über die deutschen Linien bis an das Fort heran. Ein Gemisch von 


Gas - und Brisanzgranaten erhöhte die Verwirrung. 


Die Zahl der Erkrankungen stieg, die Gasmasken verschmutzten oder wurden zertrümmert.

Die Verpflegung blieb aus. Am Mittag verdichtete sich das französische Artilleriefeuer zu unerhörter Heftigkeit. Das war kein Schießen mehr, das war ein 


scheußlich lärmendes Niederrauschen und Durcheinanderwirbeln von platzendem Eisen, 


ein wildes Umwühlen des zernarbten Bodens, als führen knirschende Riesenpflugscharen ab und zu und zermahlten, was da lag und sich anklammerte und nach vorwärts starrte. 

Nach ein paar Stunden war von einer ersten Linie keine Rede mehr. Die Verschüttungen nahmen zu. Meldegänger zum Fort und vom Fort wurden durch ganze Wogen von Erde und Stein zugedeckt, daß niemand je etwas von ihnen wiedersah Verwundete, die wankend zurückkehrten, versanken lautlos im Trichterfeld. 

Auch die zweite Stellung hart am Fort war nur noch eine Reihe brodelnder Trichter. Kein Verbingungsweg bestand mehr nach vorn. Das I. Batl. Leibgren. Regt. 8 zählte an diesem Nachmittage allein in seinem wenige hundert Meter breiten Abschnitt 40 Tote und 60 Verwundete. Gleichwohl blieb nichts unversucht … Noch andere schauten mit flackernden Blicken umher und liefen aufrecht schreiend und gestikulierend solange hierhin und dorthin, bis sie wimmernd zusammenbrachen im Eisenhagel und liegen blieben. 


Wer wollte ihnen helfen?


Ein paar retteten sich ins Fort. Über das, was vorging, wer noch am Leben war, wer tot, darüber war absolut kein Bild zu gewinnen. 


Alles war nur noch ein Chaos zermalmender Kräfte … "


Mit großem Hurra war das Deutschland in den Krieg gezogen. Sie grub damit das Grab für ca. 2 Millionen deutsche Soldaten - und am Ende auch für die eigene Herrschaft (Kaiser Wilhelm II.).

Mit der " Machtergreifung " der Nationalsozialisten macht Beumelburg 1933 Karriere im hohen Literaturverzeichnis. In seinem Arbeitszimmer - dem " Chef - Zimmer " in seinem Haus in Neu - Fahrland, in das er Fremde nicht vorließ - hing 1941 einer großen Karte der Ostfront. Hier habe er dem Zeitzeugen gegenüber " unter Tränen " die " Fehlentscheidungen Hitlers " beklagt 

(www.poluni.de / pers / beumelburg) … 30.4.1945 - Hitler ist tot (www.keili-online.de 》Weltkrieg 1939 - 1945 / Suizid). Das Datum markiert die Kapitulation der Wehrmacht vor 75 Jahren (8.5.2020) !!!


Chronologie 1916 - Übersicht über die Kämpfe vor Verdun - S. 186 - 189


Februar 25.: Erstürmung des Forts Douaumont durch Inf. Regt. 24. Rückzug der Franzosen aus der Woëore - Ebene auf die Côtes Lorraines und die Ostfront von Verdun.
März 9.: Eroberung des Dorfes Vaux.

14.: Schlesier erobern den " Toten Mann " (Höhe westlich der Maas).

April 2.: Erfolgreiche deutsche Angriffe im Caillettewald.

17.: Stellungen am Steinbruch von Haudraumont und auf dem Thiaumontrücken werden erobert.

Mai 22. - 24.: Versuche der Franzosen zur Wiedereroberung des Forts Douaumont scheitern trotz vorübergehenden Eindringens in das Fort.

23.: Thüringische Regimenter erstürmen Dorf Cumières an der Maas.

Juni 2. - 7.: Erbittertes Ringen auf dem Fuminrücken und in Gegend des Forts Vaux.

7.: Das Fort Vaux kapituliert. 23: Bayerische Regimenter erstürmen das Panzerwerk Thiaumont auf der " Kalten Erde " und das Dorf Fleury.

Juli 11. - 12.: Fortschritte der Deutschen über Fleury hinaus gegen Fort Souville und Zwischenwerk Laufée.
August 1.: Weitere Fortschritte gegen Fort Souville. Letzter deutscher Großangriff vor Verdun.

17. - 19.: Heftige Kämpfe von Thiaumont bis Lauféewald, die Franzosen erobern Dorf Fleury zurück.

September 3.: Erfolgreicher deutscher Vorstoß an der Souvilleschlucht.
Oktober 24.: Erfolgreicher Vorstoß der Franzosen auf dem östlichen Maasufer. Sie nehmen das Panzerwerk Thiaumont, Fort und Dorf Douaumont und die " Hohe Batterie von Damloup " wieder ein.
November 2.: Fort Vaux wird von den Deutschen geräumt.
Dezember 15.: Erfolgreicher Vorstoß der Franzosen auf dem östlichen Maasufer. Sie erobern die Dörfer Vacherauville, Louvemont, die Zwischenwerke Bezonvaux und Hardaumont.

Douaumont - Schlachten des Weltkrieges (von Werner Beumelburg), Oldenburg i.O. / Berlin, 1924. - 192 S.


Beinhaus

In ihm werden die Gebeine von über 130000 nicht identifizierten französischen und deutschen Soldaten aufbewahrt. 1984 demonstrierten Frankreichs Präsident Mitterrand und der deutsche Bundeskanzler Kohl über den Gräbern von Verdun Versöhnung: " Wir haben und versöhnt. Wir haben uns verständigt. 


Wir sind Freunde geworden. "


Die deutsche Wehrmacht kapituliert vor 75 Jahren 


60 Millionen Menschen starben im Zweiten Weltkrieg, darunter waren sechs Millionen Juden … " Deutschland hatte die Welt in eine Katastrophe gestürzt. Diese schreckliche Zeit ging mit dem 8.5. zu Ende ", sagt der Historiker Professor Heinrich August Winkler, der an der Berliner Humboldt - Universität lehrte und ein Standardwerk über die deutsche Geschichte schrieb. 


Roman Herzog - Ansprache 8.5.1995 - www.bundespraesident.de


" … Deutschland hatte den furchtbarsten Krieg entfesselt, den es bis dahin gegeben hatte, und es erlebte nun die furchtbarste Niederlage, die man sich vorstellen konnte. Europa war ein Trümmerfeld, vom Atlantik bis zum Ural und vom Polarkreis bis zur Mittelmeerküste. Millionen aus allen europäischen Völkern, auch aus dem deutschen, waren tot, gefallen (Max Richter siehe auch www.keili-online.de 》Weltkrieg 1939 - 1945 / 27.6.1944), in Bombenangriffen zerfetzt, in Lagern verhungert, auf den Straßen der Flucht erfroren, und andere Millionen - vor allem Juden, Roma und Sinti, Polen und Russen, Tschechen und Slowaken, - waren den größten Vernichtungsaktionen zum Opfer gefallen, die menschliche Hirne je ersonnen hatten. Millionen hatten ihre Verwandten, ihre Freunde, ihre Heimat verloren oder waren gerade dabei, sie zu verlieren. Millionen kamen aus Kriegsgefangenenlagern oder wanderten gerade dorthin. Millionen waren zu Krüppeln geschossen. Hunderttausende von Frauen wurden vergewaltigt. Der Geruch der Krematorien und der schwelenden Ruinen lastete über Europa.


Die Herzen der Menschen waren verstört von Leid und Haß, von Angst und Verzweiflung, von Rachegefühlen und Hoffnungslosigkeit. Jeder wußte instinktiv, daß die Welt nie mehr so werden würde, wie sie zwölf Jahre vorher gewesen war. Zwar hatten viele Visionen von einer künftigen, besseren Welt. Aber keiner konnte sagen, ob solche Visionen je zu realisieren sein würden. … "


Roman Herzog, 1934 - 2017, war ist ein Held. - Thomas Keilhack - " Durch Deutschland muß ein Ruck gehen … " (Ruck - Rede auf dem BP - Herzog 26.4.1997) !!!


Dritter Weltkrieg - 2020 …


" Führende US - Generäle prophezeien, sollte ein dritter Weltkrieg der USA mit Russland und China ( Corona ) ausbrechen, dann verliefe er ' extrem tödlich und schnell ' . " (www.focus.de) Ein Präsident (Trump), der sich selbst als Nationalist bezeichnet und per Twitter - Nachricht mit seinem Startknopf für Atomwaffen prahlt (Thomas Keilhack) …


Das sind die größten Waffenexporteure der Welt


Besonders erschreckend:


Deutschland ist unter den Top Fünf !!!! (USA, Russland, Frankreich, Deutschland, China)

(https://noizz.de Weltmarktanteile von 2015 - 2019: USA 36 %, Russland 21 %,

Frankreich 7,9 %, Deutschland 5,8 %, China 5,5 % & www.zdf.de)


Der durch den 3. Weltkrieg einen Großteil der Menschheit in relativ kurzer Zeit vernichten könnte.


NIE WIEDER KRIEG !!!


News über Ostern 10. - 13. April 2020

Ostern2020 - Frohe Ostern.jpg
Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung der Coronaviren 

An diesem Tag wird im Christentum die Auferstehung Jesu Christi nach seinem Tod am Kreuz gefeiert. " … Die Gruppen und Kreise bis Ostern und in der Osterwoche sage ich hiermit ab. Auch die Konfirmandenrüstzeit und die Erstabendmahlsfeier am Sonntag Quasimodogeniti muss ausfallen … Wir hoffen, die Gottesdienste wie geplant bald wieder feiern zu können, wenn auch ohne das Heilige Abendmahl. Bitte suchen Sie sich Plätze mit möglichst großem Abstand zueinander. Ich wünsche es Ihnen allen und bete auch darum, dass Sie gesund bleiben und Infektionen möglichst sanft verlaufen. Ihr Pfarrer Daniel Wüst (Frauenstein). "

Die Natur rächt sich für das, was wir ihr antun !!! - Thomas Keilhack - " Es ist eine harte Zeit. Ich hätte nie gedacht, dass auch ich mal leere Regale habe und gebraucht werde. Wir sind jetzt oft an unsere Grenzen gekommen und alles ist ungewiss wie es weiter gehen wird ...
…. , passt auf euch auf … " - Heike Fritzsche / Krumhermersdorf. 

" … Der DEUTSCHE kämpft mehr ums Klopapier, als um seine HEIMAT !!! " Andy Meyer / Facebook am 17. März 2020


Wir wünschen Ihnen ein schönes Osterfest!

Roy Freytag & Thomas Keilhack

P.S.: Bleiben Sie gesund!!! Danke an alle Helfer (Dr. Kurenz / " Held ") !!!!!!!!

P.P.S.:

Corona Weltuntergang - Lied von Frei.Wild - " Meine Musik "

Die ganze weite Welt
Ja, die ganze weite Welt
Macht wieder mit
Der Tod reitet voraus
Doch die Angst will schneller sein
Und sie hält Schritt
Ob Schweine- oder Vogelgrippe
SARS oder einfach Rinderwahn
Wenn die Angst erst durch die Köpfe rauscht
Dann lacht der Tod über Weltuntergang
Alles schnappt nach Luft
Und die Gesunden
Werden jetzt durch Sorge krank
Der Tod wetzt seine Sense
Doch fast immer schont er sie im Schrank
Denn die Angst mäht alles nieder
Bis dann irgendwann
Alles unten liegt
Bis die Lust auf's Nächste
Über das was jetzt herrscht
Endlich wieder siegt
Doch alles hat ein Ende
Alles wird wieder gut
Dann liegen zehn Milliarden Masken
Wieder im Meer in der Flut
Alles hat ein Ende
Wird wieder gut
Dann holen wir sie uns zurück
Die alten Sorgen in unser Boot
Alles hat ein Ende
Wird wieder gut
Dann verschließen wir die Augen
Vor all den Menschen in echter Not
Alles hat ein Ende
Wird wieder gut
Corona Weltuntergang
Oder, wir klagen was anderes an
Man hört nichts mehr vom Klimawahn
Und Angie und auch Greta schweigen sich an
Und Tausende stehen
Vor der Grenze, frieren
Und wieder will sie niemand haben
Jetzt heißt es nur Corona
Es ist schlimm
Doch es könnt' noch schlimmer sein
Denn über zig Millionen Menschen, die sonst sterben
Spricht sonst auch nie ein Schwein
Kein C02, kein Waldbrand mehr
Die Friday for Future Plätze leer
Kein „Me Too“ und kein Plagiatsskandal
Kein Best of the Thüringenwahl
Kein Kassenbon, kein Brexit mehr
Mal schauen, was als nächstes vor uns liegt
Denn auch die Angst sie macht mal Urlaub
Dann kommt Freude und die Angst ist kurz besiegt
Doch alles hat ein Ende
Alles wird wieder gut
Dann liegen zehn Milliarden Masken
Wieder im Meer in der Flut
Alles hat ein Ende
Wird wieder gut
Dann holen wir sie uns zurück
Die alten Sorgen in unser Boot
Alles hat ein Ende
Wird wieder gut
Dann verschließen wir die Augen
Vor all den Menschen in echter Not
Alles hat ein Ende
Wird wieder gut
Corona Weltuntergang
Oder, wir klagen was anderes an
Wir klagen was anderes an

Quelle: LyricFind


Die Südtiroler Deutschrockband Frei.Wild hat Anfang des Monats ein neues Musikvideo veröffentlicht. Im Lied " Corona Weltuntergang " sangen Frontmann Philipp Burger gegen die Panik rund um das Corana - Virus mit an. Nachdem die Bandmitglieder " vielleicht " selbst an Corona erkrankt waren, vertonten das Lied neu … (www.unsertirol24.com) 


"Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt …" - Wer das Lied zuerst angestimmt? - 1.4.2020

Bearbeiter: Werner Beumelburg im Auftrage des Reichsarchivs - Band 10 - " Ypern 1914 "

" … An welcher Stelle, zu welcher Stunde es gesungen wurde? Ob es ein Trupp gesungen, den der Feind von allen Seiten eingekreist, ein Trupp, der durch die Gewalt des Liedes den heranschleichenden Tod bannen wollte wie seinerzeit Volker von Alzey in König Etzels Burg?
Ob es ein Trupp sang, der, den fliehenden Feind vor sich, plötzlich von der erhabenen Größe des Augenblicks überkommen wurde?
Niemand weiß es. Die furchtbare Erregung verschlang alles. Vielleicht daß der Tod auch den zerschmettert, der das Lied angestimmt. Vielleicht daß er noch irgendwo lebt …
Aus der tiefen Not des Sterbens rang sich das Lied gleich einem Choral, schwoll über das zerrissene Feld, hob den Kopf der Verwundeten noch einmal zur Höhe und erfüllte die Lebenden mit der heiligen Bereitschaft zum freudigen Opfertod …
In Flandern blutigen Gefilden sang sterbend und kämpfend die Schar der Söhne Deutschlands dieses letzte Bekenntnis ihres Willens und Lebens …
Zum Himmel, der angefüllt war von dem bersten Lärm der Granaten und dem tausendfältigen Heulen und Pfeifen der Eisensplitter, zum Himmel, der sich mit dem Rauch brennender Gehöfte langsam zu verhüllen begann, stieg das Lied …

' Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt … '

… Der Tod von Ypern ging zur Ruhe … 

(Nach den Berichten von Augenzeugen wurde das Deutschlandlied u.a. am 10. November bei Bixschote gesungen.) "


Werner Beumelburg war ein deutscher Schriftsteller. Er gehörte zu den bekanntesten Autoren der Spätphase der Weimarer Republik und der NS - Zeit !!! - Wikipedia

… Und gut wir haben zwar beide verloren … Thomas Keilhack

P.S.: Müde, hungrig, unerfahren

Richtig an dieser Propagandameldung war eigentlich nur, dass an der Westfront der Stellungskrieg zwischen den deutschen Truppen und ihren französischen und britischen Gegnern begonnen hatte. Die schlecht ausgerüsteten deutschen Soldaten buddelten sich in ihren Schützengräben ein, brachen alle paar Tage in einer tollkühnen Aktion aus, um unter gewaltigen Verlusten wieder einen Kilometer vorzurücken und den einen oder anderen Bauernhof auszuplündern. Denn die Verpflegung war miserabel und der Nachschub funktionierte nicht.

Einer dieser Vorstöße erfolgte am 10. November 1914 um halb sieben Uhr morgens in der Nähe der belgischen Stadt Ypern. Dort lagen neu aufgestellte deutsche Reservekorps, darunter viele unerfahrene junge Kriegsfreiwillige. Es war noch stockfinster, da verließen die Soldaten auf ein Pfeifensignal hin ihre Gräben, bahnten sich mit aufgepflanzten Bajonetten mühsam einen Weg durch aufgeweichte Rübenäcker, um die nächste Hügelkette zu erstürmen. Ein Himmelfahrtskommando. Denn von der Höhe herab nahmen sie erfahrene britische Truppen unter Maschinengewehrfeuer, mähten die orientierungslos Anstürmenden nieder, zerschossen und zerfetzten die ganze Kompanie, ohne auf nennenswerte Gegenwehr zu stoßen.

Nichts stimmt also an dem protzigen Bericht der Obersten Heeresleitung. Nicht mal der Name der Ortschaft, denn das Dorf Langemarck lag weiter weg, klang aber markant und teutonisch, an Bismarck erinnernd, und auf jeden Fall besser als Bixschote oder Ypern.

Gesungen werden sie auch nicht haben, die Soldaten, die mit einer 30 Kilo schweren Ausrüstung über nassen schweren Lehmboden rannten, die Hand nicht vor den Augen sahen und sich völlig zu Recht als Kanonenfutter fühlten.

Zu Helden verklärt

Vor allem aber: Der Vorstoß war der mörderische Irrtum einer dilettantischen Führung. Man hatte den jungen Soldaten keine Drahtscheren mitgegeben, um die Zäune auf den finsteren Rübenfeldern zu überwinden, sie hatten viel zu wenige Spaten, um sich im steinigen Boden sicher einzugraben, sie hatten kaum Munition und nicht gelernt, sich vor feindlichem Feuer zu schützen. " Wir hatten uns unsere Feuertaufe anders vorgestellt ", schrieb ein Überlebender entsetzt nach Hause.

Aber Armeegeneräle, Zeitungsredakteure, Schuldirektoren funktionierten die Niederlage zum moralischen Sieg um: " Die Helden sangen ", so hieß es in einem von Studentenverbänden aufgeführten Weihespiel. " Der Siegatem wehte, / als singend die Knaben / zum Sturme schritten. " Adolf Hitler schrieb in " Mein Kampf " vom 
Langemarck - Mythos ab, er will ebenfalls so eine " feuchte, kalte Nacht in Flandern " miterlebt haben, mit einem Angriff quer über die Felder:
In die Maifeld-Tribüne des Berliner Olympiastadions bauten die Nazi-Architekten eine  
" Langemarckhalle" ein, mit Erde vom Schlachtfeld und einer Inschrift von Hölderlin: 
" Lebe droben, o Vaterland / und zähle nicht die Toten! " - www.br.de 


08.03.2020 " Besitzurkunde Deutsches Kreuz in Gold " - Stabsfeldwebel Richter

Max Richter - Deutsches Kreuz in Gold - 1942

Siehe auch: Kategorie:Weltkrieg 1939-1945 & Kategorie:Frauenstein

Kriegers Kind

Hinaus in's Feld zieht stolz ein Reiter, 
Von Weib (Frau Marie Richter) und Kind (Rüdiger und Brigitte Richter) er Abschied nimmt, 
Er zieht hinaus, der wack're Streiter, 
Dem Mutteraug' die Thrän' entrinnt, 
Das Kindchen (Brigitte Richter) trocknet ihr die Wangen, 
Spricht hoffnungsvoll: " nicht, Mutterl, wein',
:/: Wenn froh die Siegesglocken läuten, 
Kehrt doch der Vater (Max Richter) wieder heim! " :/:
Verwundet liegt am Waldessaume 
Ein Held (Max Richter), bescheint vom Abendrot, 
Er schlummert süß als wie im Traume, 
Doch er erlitt den Heldentod. 
Zu Hause kniet das Kind (Brigitte) im Bettchen 
Und bet't zu Gott den schlichten Reim:
:/: " Wenn froh die Siegesglocken läuten, 
Laß kehren meinen Vater heim! " :/:
Am anderen Tag nach harten Kämpfen 
Schon grub man dort sein kühles Grab (gefallen … 27.6.1944),
Der Hauptmann ruft: " die Trommeln dämpfen! "
Man läßt den Held (Max Richter) in's Grab hinab. 
Gar schwer geprüft sitzt nun die Mutter
Am Herd mit ihrem Kind allein;
:/: " Horch, Mutter, Siegesglocken läuten, 
Nun kehrt der Vater nimmer heim! 

" Ich und meine Familie wünschen Ihnen daß Sie diese hohe Auszeichnung vor allem bei bester Gesundheit recht lange tragen können und hoffen zuversichtlich auch mit Ihnen, daß der Krieg recht bald ein siegreiches Ende finden möchte und Sie recht bald gesund und heil wieder zu Ihrer lieben Familie und zu uns nach Frauenstein heimkehren können. " (Bürgermeister Paul Stöß - 21.11.1942)


" Sein Grab, von Kameraden geschaffen, ist auf dem Heldenfriedhof von Gorjani, an der Strasse Obel - Polozk. " (Oblt. und Bataillonsführer Jakob) - Weißrussland


》 … " Der Chef brennt! Willst du mal gucken? " - www.welt.de : 30.4.1945 zwischen 15.15 und 15.50 Uhr entzog sich Hitler seiner Verantwortung durch Suizid.


Zeittafel und Quellen

Max Richter, Stabsfeldwebel, 12. / Infanterie - Regiment 192, verliehen am 31. Oktober 1942


Quelle: www.tracesofwar.com

" Mein lieber Kamerad Richter! Es ist mir eine außerordentliche Freude, zu erfahren, daß Ihnen neben anderen hohen Kriegsauszeichnungen jetzt noch das ' Deutsche Kreuz in Gold ' verliehen worden ist. Daß damit nur ganz besondere Heldentaten belohnt werden, ist mir bekannt … Der Bürgermeister der Stadt Frauenstein i. Erzg. Stöß Anbei: 100, - RM in bar. "

" … war eine deutsche Militärauszeichnung im Zweiten Weltkrieg und wurde am 28.9.1941 durch Adolf Hitler in den Ausführungen Gold und Silber gestiftet. " - Wikipedia (Siehe auch Kategorie:Weltkrieg 1939-1945)

" … vielfache bewiesene außergewöhnliche Tapferkeit oder für vielfache hervorragende Verdienste in der Truppenführung " verliehen werden

" … und das Deutsche Kreuz in Gold etwa 26000 - mal verliehen. "

Quelle: Wikipedia

" Das Deutsche Kreuz in Gold rangiert zwischen dem Eisernen Kreuz 1. Klasse und dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes … " : " Die Verleihungszahlen betragen in Gold ca. 24300 Stück … Der Entwurf stammt von Prof. Klein aus München. "

Quelle: www.ehrenzeichen-orden.de

Verleihungsbefugnis: ab 19.12.1941 - Generalfeldmarschall Keitel: " Mein Führer, sie sind der größte Feldherr aller Zeiten. " - " Gröfaz " - … ist ein als Spottname … - Wikipedia

Hauptkriegsverbrecher: " Der Kampf gegen den Bolschewismus verlangt ein rücksichtsloser und energisches Durchgreifen, vor allem auch gegen die Juden, die Hauptträger des Bolschewismus. " & " Als Sühne für ein deutsches Soldatenleben muß in diesen Fällen im allgemeinen die Todesstrafe für 30 bis 100 Kommunisten als angemessen gelten. "
》" In der Nacht vom 8. auf den 9.5.1945 unterzeichnete Keitel … im sowjetischen Hauptquartier in Berlin - Karlshorst die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht. "


Quelle: Wikipedia

" … zum Tod durch den Strang verurteilt (Keitel) und mit neun weiteren Verurteilten am 16.10.1946 in Nürnberg hingerichtet. "

Quelle: www.lexikon-der-wehrmacht.de


Beispiele - Tapferkeit

Erich Hartmann (Jagdflieger = mit 352 bestätigten Abschüssen = erfolgreichste Jagdflieger) 1922 - 1993 " Bubi "
》5.11.1942 - Abschuss - Iljuschin - 2
》17.10.1943 Deutsches Kreuz u.ä. Ehrungen (Ritterkreuz)
》8.5.1945 - Abschuss - Sowj. Jakowlew
" Ich hab mit einem Spähtrupp von 8 Mann ein russisches Bataillon aufgerieben. Und dafür hab ich das Ritterkreuz gekriegt. "
" Ja, ich war Waffen SS … Wir haben eben Pech gehabt, wir haben verloren, weil die ganze Welt gegen uns war, haben wir verloren. "

Quelle: www.rbb-online.de

》" Auch hier war … durch besonderen Mut zugegen … "

Quelle: www.team-militaria.de

" Tapferkeit vor dem Feind " - A. Merkel CDU !!! - " Die Parallelen zum Eisernen Kreuz sind nicht zu übersehen - und von vielen sogar gewünscht … Ein goldenes Kreuz, dessen Balken nach außen breiter werden, ein schwarzrotgoldenes Stoffband mit einem glänzenden Stückchen Eichenlaub darauf … "

Quelle: www.sueddeutsche.de

" Stabsfeldwebel Max Richter … wurde vom Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht für HERVORRAGENDE TAPFERKEIT VOR DEM FEINDE mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet "

Chronik - Historische Darstellung

6.6.1944 - D - Day - Invasion in der Normandie

22.6.1944 - Operation Bagration - Angriff v. vier sowj. Fronten / Zusammenbruch d. dt. Heeresgruppe Mitte

Polazk wurde im Zweiten Weltkrieg beim deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 30. Juni 1941 von der Wehrmacht erobert. Zu diesem Zeitpunkt lebten in der Stadt etwa 45.000 Menschen, von denen etwa 60 % weißrussische Juden waren. Viele wurden im Holocaust ermordet. Nur 551 Polazker Juden lebten nach Kriegsende noch in der Stadt. Im Sommer 1944 wurde die Stadt durch die Kämpfe während der Operation Bagration zu über 90 % zerstört. Am 6. Juli 1944 wurde Polazk nach tagelangen Kämpfen von der Roten Armee befreit. Nach dem Krieg wurde die Stadt von den überlebenden Bewohnern neu aufgebaut.

Quelle: Wikipedia

20.7.1944 - Attentat - die Tötung Adolf Hitler

2010 - Tapferkeitsmedaille - das Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit - an vier Soldaten, die in Afghanistan im Einsatz waren ...

Der Frieden, den wir in Europa seit 75 Jahren haben, ist nicht naturgegeben, sondern das Ergebnis langer, weitsichtiger politischer Arbeit. Dieser Frieden ist bedroht, wenn der europaweit zu beobachtende Aufstieg des Rechtspopulismus anhält und militärische Strategien als Lösung wieder diskutabel werden. 

R. Hoffmann


" Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! " - Thomas Keilhack

Ursula Richter 1.3.2020

in memoriam

Frauenstein 

Hoch in Sachsens Erzgebirge 
ist ein Städtchen alt und klein 
dieser Ort ist meine Heimat 
meine Heimat Frauenstein 
Ja, wohl dort bin ich geboren 
dort sang mich die Mutter ein 
drum soll mir dieses Fleckchen Erde
immer unvergessen sein

Wo erhaben die Ruine 
stolz erhebt ihr kühnes Haupt 
wo die Ritter frührer Zeiten 
manchen Hab und Gut geraubt 
doch jetzt blickt die alte Feste 
friedlich in das Tal hinein 
grüßt von Ferne jeden Fremden 
von Dir mein lieb Frauenstein 

Wo im Winter Stürme brausen 
um das schneeverwehte Dach 
wo zu beiden Seiten fließen 
Bobritzsch und die Gimmlitzbach 
wo im Mai im Wiesengrunde 
blüht so manch vergiß nicht meine 
Frauenstein, du meine Heimat 
sollst mir unvergessen sein 

……….


Siehe auch: Frauenstein > Die Richters > Ursula Richter

Schönes Leben - 5. Februar 2020

Neuschnee 

Flockenflaum zum ersten Mal zu prägen 
mit des Schuhs geheimnisvoller Spur, 
einen ersten schmalen Pfad zu schrägen 
durch des Schneefelds jungfräuliche Flur 

Kindisch ist und köstlich solch Beginnen 
wenn der Wald dir um die Stirne rauscht 
oder mit bestrahlten Gletscherzinnen 
deine Seele leuchtende Grüße tauscht.

- Christian Morgenstern

Neujahr - 2020

Ich wünsche Dir Frieden,

mit den Menschen und Den Gegebenheiten,

mit Deinen Wünschen und Dir selbst

und mit Gott und seiner Allmacht,

FRIEDEN, der Dich seelentief erfüllt.


…. Thomas Keilhack: " Die Rolle der Kaiserlichen Marine beim Kolonialerwerb des Deutschen Reiches in den Jahren 1884 - 1899 " (siehe auch Menü)


Die These Tirpitz' von " in friedlicher Weise erworbenen Kolonien "


Alfred von Tirpitz geht in seinem Buch " Der Aufbau der deutschen Weltmacht " davon aus, daß die deutschen Kolonien in friedlicher Weise für Deutschland gewonnen wurden /61, S. 2/. Andererseits schrieb er im selben Buch,


" … daß ein großes Volk nur durch Macht gesichert werden kann. So lange die Erde von Menschen bewohnt ist, hat im Leben der Völker Macht vor Recht gestanden " /61, S. V/.


Daß letztere These Tirpitz' der historischen Wahrheit am nächsten kommt, beweist auch Ernst Graf zu Reventlow:


" Jede Nation will so mächtig sein, wie irgend möglich, jede will sich soviel, wie irgend abgängig bereichern. Dieses Streben geht meist auf Kosten irgendeiner anderen Nation … In der Welt zwischen den Nationen gilt eben nur das älteste Recht der Welt, was eigentlich kein Recht ist: das Recht des Stärkeren " /46, S. 94/.


Gerade die kaiserliche Marine praktizierte in den Jahren des Kolonialerwerbs jenes Recht des Stärkeren und spielte dabei eine nicht unblutige Rolle. Der Autor glaubt sagen zu können, daß dieses älteste Recht nach Reventlow nach wie vor in der internationalen Politik praktiziert wird (1992 》2020 !!! ). Zwar dominiert das Recht des Stärkeren mehr auf ökonomischem Sektor aber auch politisch und vor allem militärisch wird es angewandt. Beispiele wie der schon erwähnte Golfkrieg oder der Konflikt auf dem Balkan, in Europa, belegen das. Wenn der Gedanke eines vereinten Europas und einer insgesamt friedlichen Welt greifen soll, dann muß dieses in den Köpfen der Menschen so fest verwurzelte Recht des Stärkeren für immer verschwinden (!!!!!!!!!!!!!!!).


( " Die deutschen Kolonien " - Wilfried Westphal - " Geschichte der deutschen Kolonien " - Lizenzausgabe für Gondrom Verlag GmbH & Co. KG, Bindlach 1991 - S. 367

Kolonie Hauptausfuhrartikel
Togo Palmöl, Kautschuk, Baumwolle
Kamerun Kautschuk, Palmkerne, Kakao
Südwest Diamanten, Kupfer
Ostafrika Sisal, Kautschuk, Häute, Baumwolle
Neuguinea Kopra, Phosphat, Kautschuk
Samoa Kopra, Kakao
Kiautschou Erdnußkerne, Seide, Kohle

Wilfried Westphal ist ein deutscher Ethnologe und Ägyptologe. - Wikipedia - Geboren: 1941)


Doch zurück zur Geschichte der kaiserlichen Marine. Die historischen Fakten belegen, daß von einer " friedlichen Weise " beim Kolonialerwerb in keiner Form gesprochen werden kann. Einige Beispiele sollen die Tätigkeit der Marine charakterisieren.


" 1880 bestrafte der Korvettenkapitän Valois, Kommandant der Korvette ' Viktoria ', in nachdrücklicher Weise einen Negerstamm an der westafrikanischen Küste, welcher den gestrandeten deutschen Dampfer ' Carlos ' beraubt hatte, indem er das Dorf Nana Kru … zerstörte " /48, S. 21/.


Valois traf vor Nana Kru ein und ließ proklamieren, daß der Ort zerstört werde. Die Glattdeckskorvette " Viktoria " verschoß 28 Granaten, wovon 23 im Dorf explodierten. Ein Landungskorps vollendete das grausame Vernichtungswerk, das Dorf ging in Flammen auf /60, S. 217/.


( " Kolonisierung ist immer Aggression, Überwältigung schwächerer Völker und Zivilisationen durch stärkere. Sie ist immer auch Fortschritt, eben weil ein schwächere und primitivere Zivilisation einer stärkeren und höheren weicht. Sie ist also immer aus Bösem und Gutem gemischt und das Urteil über sie immer davon abhängig, ob das Gute das Böse aufwiegt. Am besten ist es natürlich, wenn Fortschritt ohne Kolonisierung erzielt wird, wenn Völker sich also die höhere fremde Zivilisation aus eigenem Entschluß aneignen. " - Sebastian Haffner - Quelle: Karlheinz Graudenz - " Die deutschen Kolonien " - Geschichte der deutschen Schutzgebiete in Wort, Bild und Karte - Dokumentation und Bildmaterial Hanns Michael Schindler - Augsburg, 1994 - 320 S.)


Die deutschen Auslandskreuzer wirkten solcherart in allen deutschen Interessengebieten. Dabei stand nicht nur der Schutz des deutschen überseeischen Handels im Vordergrund. Richtig war auch die Abschreckung der Eingeborenen durch die Demonstration militärischer Stärke, denn


" … die Eingeborenen beurteilen nur, was sie mit Augen sehen …. " /46, S. 192/.


" Auch in der Südsee trat die Marine energisch für die dort lebenden Deutschen ein, deren viele von den grausamen Eingeborenen am Eigentum geschädigt, mißhandelt und gemordet waren " /48, S. 22/.


So hielten S. M. S. " Carola " und S. M. S. " Hyäne " ein Strafgericht ab,


" … welches den Eingeborenen seitdem in heilsame Erinnerung geblieben ist " /48, S. 22/.


Am 26. Juli 1881 unternahm S. M. S. " Habicht " unter Korvettenkapitän Kuhn eine Strafexpedition gegen den Tubtub - Stamm auf Neu - Mecklenburg /3, S. 92/. Einen Namen machte sich der Kreuzers " Albatroß " unter Korvettenkapitän Baudissin, der

" Verbrechen " der Bewohner Neu - Mecklenburgs an den dort lebenden Deutschen rächte. In Capfu wurde ein Landungskorps mit 62 Mann ausgeschifft, das die Anpflanzungen und die Boote der Insulaner zerstörte. Auf der Insel Kolenus wurde ein Dorf dem Erdboden gleichgemacht. Zu Kämpfen kam es auf Neu - Pommern bei Kabakadar, als das Landungskorps von den Insulanern mit Sniderbüchsen empfangen wurde. Acht Matrosen erlitten schwere Verwundungen /66, S. 330/. Über die Tätigkeit dieser Landungskorps schrieb Eberhard von Mantey, Vizeadmiral a.D.:


" Die alte Marine hat bei ihrer Verwendung im Auslande ganz Außerordentliches nicht nur in Seefahrt, sondern auch an Land geleistet. Wohl in jedem Jahre, auch vor dem Erwerb der Kolonien, sind Landungskorps zum Schutze der Deutschen oder zum Durchsetzen von politischen Forderungen ausgeschifft worden, sie haben oft harte Strapazen erduldet und sich in Kämpfen gegen eine zahlenmäßige Überlegenheit tapfer gehalten " /38, S. 57/.


Um das oft brutale Vorgehen der Marine zu rechtfertigen, wurden die Eingeborenen als listig, verschlagen und zu Mord, Diebstahl und Raub fähig dargestellt /46, S. 193/. Als es 1888 auf Samoa zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und einem Gegenkandidaten kam, griffen Landungskorps der auf Reede liegenden deutschen Schiffe an. Drei deutsche Kriegsschiffe waren im Dezember 1888 in Samoa: die Kreuzerkorvette " Olga " und die Kreuzer " Adler " und " Eber ". Ein Landungskorps der " Olga " griff mit 140 Mann an /66, S. 337/. Die Verluste waren außerordentlich hoch: 2 Offiziere, 29 Unteroffiziere verloren ihr Leben, 36 Mann wurden verwundet /46, S. 194/. Am 14. März 1889, kurz nachdem man den aufständischen König Malietoa in die Verbannung geschickt hatte, vernichtete ein Taifun die Schiffe " Adler " und " Eber " im Hafen von Apia.

Das kriegerische Auftreten von deutschen Auslandsschiffen ist auch für den Fernen Osten markant. S. M. S. " Stosch " und S. M. S. " Elisabeth " erzwangen unter Kapitän zur See Blanc am 24. Dezember 1882 in Amoy (China) die Rechte eines dortigen Deutschen. S. M. S.

" Iltis " unterdrückte in Swatau am 28. April 1883 eine fremdenfeindliche Bewegung und sühnte auf den Pescadores - Inseln die Beraubung der deutschen Brigg

" August " /3, S. 93/.


P.S.: Alexander Krug - Historiker (Quelle: Wikipedia und Wörterbuch) - " Hauptzweck ist die Tötung von Kanaken " 》 Kanake = Schimpfwort = Südseeinsulaner = " Ausländer " …….


/3/ Bidlingmaier, Gerhard

Seegeltung in der deutschen Geschichte. Ein seekriegsgeschichtliches Handbuch. - Darmstadt, 1967. - 312 S.


/38/ Mantey, Eberhard von

So war die alte Kriegsmarine. - Berlin, 1935. - 165 S.


/46/ Reventlow, Ernst Graf zu

Deutschland zur See. Ein Buch von der deutschen Kriegsflotte. - Leipzig, 1914. - 293 S.


/48/ Reventlow, Ernst Graf zu

Die deutsche Flotte. Ihre Entwicklung und Organisation. - Zweibrücken i. Pfalz, 1901. - 300 S


/60/ Tesdorpf, A.

Geschichte der Kaiserlichen Deutschen Kriegsmarine in Denkwürdigkeiten von allgemeinen Interesse. - Kiel; Leipzig, 1889. - 379 S.


/61/ Tirpitz, Alfred von

Der Aufbau der deutschen Weltmacht. - Stuttgart; Berlin, 1924. - 460 S.


/66/ Werner, R.

Das Buch von der deutschen Flotte. - Bielefeld; Leipzig, 1902. - 616 S.